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Die Beweislast für die Testierunfähigkeit trägt derjenige, der sich darauf beruft. Im Zweifel muss das Gericht von dem Fortbestand der Testierfähigkeit als Regelfall ausgehen. Aufgabe des Anspruchsstellers ist es, genügend Tatsachen für den Wegfall der Testierfähigkeit darzulegen, sonst kann das Gericht auf Grund eigener Sachkunde von der Testierfähigkeit ausgehen (Bay0bLG 5.7.90, NJW-RR 90, 1419, 1420).

Testierfähigkeit

Voraussetzung für ein wirksames Testament ist die Testierfähigkeit des Erblassers. Der Erblasser muss noch geistig in der Lage gewesen sein, einen Willen im Rechtssinne zu bilden. Er muss - wie oft zitiert wird - grundsätzlich in der Lage sein, seinen letzten Willen frei und unbeeinflusst zu bilden.

Vor allem im fortgeschrittenen Alter, aber auch bei bestimmten geistigen Erkrankungen, kann diese Eigenschaft, insbesondere die Einsichts- und Urteilsfähigkeit verloren gehen.

Konkrete Warnzeichen sind neben Desorientiertheit über Aufenthaltsort, Zeit, und eigene Identität, der Wunsch, aus dem Leben zu scheiden, massive Störungen der Gedächtnisleistung usw.

Wir arbeiten in geeigenten Fällen mit Psychiatern zusammen, die sich auf die posthume Persönlichkeitsgutachten spezialisiert haben, um die Testierfähigkeit eines Erblassers auch nach dessen Tode beurteilen zu können.